Das Bild von Maximilian Willibald wurde vermutlich nachträglich aus der Ahnengalerie entfernt. Es befindet sich jetzt im der Justiz gewidmeten Zimmer. Maximilian Willibald schlug früh eine militärische Laufbahn ein. Er war einer der herausragenden Militärs im süddeutschen Raum während des Dreisigjährigen Krieges. Als Festungskomandant von Konstanz schlug er 1633 die Schweden zurück. 1640 wurde er zum Gubernator der Festung Lindau ernannt, die er 1647 wiederum gegen die Schweden halten konnte. Nach dem Krieg war er als Statthalter im bayrischen Amberg tätig. Auf ihn geht die weltberühmte wolfegger Kupferstichsammlung zurück.